Oxyvenierung

Intravenöse Sauerstofftherapie nach Regelsberger – jetzt neu in unserer Praxis.

Neu bei uns

Geschichte und Entwicklung

Die intravenöse Sauerstofftherapie – die Oxyvenierung – hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Eine entscheidende Weiterentwicklung erfolgte ab den 1950er-Jahren durch Dr. med. H. S. Regelsberger: Er entwickelte eine sichere Methode, bei der reiner Sauerstoff kontrolliert und langsam intravenös verabreicht wird. Diese auf präziser Dosierung und Sicherheit basierende Technik machte die Oxyvenierung zu einer anerkannten komplementären Therapieform.

Wirkmechanismen

Bei der Oxyvenierung wird Sauerstoff direkt in die Venen eingeführt, was die Sauerstoffkonzentration im Blut erhöht und die Gewebeversorgung verbessert. Ein zentraler Effekt ist die Vermehrung eosinophiler Granulozyten mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Zusätzlich regt die Therapie die Produktion von Prostacyclin an, das die Blutgefäße erweitert und die Durchblutung fördert.

Anwendungsgebiete

Die Oxyvenierung wird bei verschiedenen Erkrankungen angewendet, bei denen eine verbesserte Sauerstoffversorgung und Durchblutung von Nutzen sind – etwa chronische Entzündungen, Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Patient:innen berichten häufig von gesteigerter Energie, beschleunigter Wundheilung und reduzierten Schmerzen.

Die Oxyvenierung ist eine individuelle Gesundheitsleistung und ergänzt schulmedizinische Behandlungen. Ob die Therapie für Sie infrage kommt, besprechen wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

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